Nach vorsichtigen Annahmen der WHO zur Krankheitslast durch Umweltlärm gehen in West-Europa jährlich über eine Million an gesunden Lebensjahren durch Umweltlärm verloren. Lärm ist heute nach der Luftbelastung die schwerwiegendste Umwelteinwirkung in Europa. Nach fundierten Schätzungen schultern der einzelne Lärmbetroffene und die Gesundheitssysteme allein in Deutschland zusammen jährlich Gesundheitskosten von etwa 10 Mrd. € wegen unzureichendem Lärmschutz.
Das Klimaschutzmonitoring gemäß § 7 Landesklimaschutzgesetz verfolgt das Ziel, die Entwicklung der Treibhausgasemissionen in Rheinland-Pfalz, die Umsetzung der Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes sowie die Umsetzung der Maßnahmen zur Erreichung einer klimaneutralen Landesverwaltung zu erfassen. Die Ergebnisse werden seit dem Jahr 2015 alle zwei Jahre als Kurzberichte im Rahmen der Energieberichte der Landesregierung sowie alle vier Jahre – ab dem Jahr 2017 – als zusammenfassende Berichte veröffentlicht.
Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald liegt im Südwesten Deutschlands und verbindet die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland. Ein Mittelgebirge mit schier endlosen Wald- und Forstarealen kennzeichnen den Hunsrück und grenzen ihn damit von den umliegenden Weinanbaugebieten Deutschlands, der Mosel, dem Rhein, der Nahe und der Saar, ab. Das Bundesamt für Naturschutz zählt den Hunsrück schon heute zu einer "Hotspot-Region für biologische Vielfalt".